CloudSysteme werden als Alternative zum klassischen Serverhousing immer beliebter. Dieses steigert auch die Begehrlichkeiten der Geheimdienste.

Daten in die Cloud! Diese Devise hört man heute regelmäßig, wenn es um die Erweiterung oder Erneuerung der eigenen Serverstruktur geht. Wikipedia definiert den Begriff Cloud wie folgt: „Cloud Computing (selten auch: Rechnerwolke) umschreibt den Ansatz, abstrahierte ITInfrastrukturen (z.B. Rechenkapazität, Datenspeicher, Netzwerkkapazitäten oder auch fertige Software) dynamisch an den Bedarf angepasst über ein Netzwerk zur Verfügung zu stellen.“

Typischerweise gemeint ist in der Praxis ein virtueller Server, auf dem das Unternehmen seine Daten und Anwendungen ablegt. Wirkliche „CloudDienste“ wie etwa unsere ZimbraLösung oder GoogleMail sind die Minderheit.

Wikipedia meint ferner: „Aus Nutzersicht scheint die zur Verfügung gestellte abstrahierte ITInfrastruktur fern und undurchsichtig, wie in einer „Wolke“ verhüllt, zu geschehen.“
Grade der letzte Satz trifft die Realität wie die berühmte Faust aufs Auge. Kunden haben oft weder das KnowHow noch die Möglichkeit, hinter die Kulisse zu schauen. CloudDienste anmieten bedeutet immer Vertrauen gegenüber dem Anbieter.

Während sich rein deutsche Unternehmen auf die deutschen Gesetze und EURecht zurückziehen können um einen Mindeststandard an Datenschutz aufrecht erhalten gilt dieses für internationale Anbieter nicht.
Mahnendes Beispiel sind die USA mit dem sogenannten Patriot Act. Dieses AntiTerrorGesetzt sollte eigentlich der Bekämpfung des internationalen Terrorismus dienen. In der Praxis beendet es aber den Datenschutz zugunsten umfassender Überwachung durch FBI und CIA.

Besonders prekär ist, dass diese Nachrichtendienste nicht nur auf Daten in den USA zugreifen dürfen, sondern auch auf Daten von USUnternehmen im Ausland. Interessanterweise reicht für deutsche Anbieter eine Niederlassung in der USA, um ebenfalls unter den PatriotAct zu fallen.

Unternehmen wie Microsoft, die mit dem Cloudbasierten Office 356 auf den Markt drängen, bemühen sich redlich, die Zweifel zu zerstreuen. Erfahrungsberichte von Providern aus den USA zeigen leider deutlich, wie skrupellos Daten abgefragt und Anbieter unter Druck gesetzt werden. Richterliche Kontrolle wie in Deutschland existiert nicht.
teuto.net bietet Ihnen als lokales Unternehmen die Sicherheit, dass ausschließlich deutsche Gesetze zur Anwendung kommen. Gerne zeigen wir Ihnen unsere Systeme und klären Sie über unsere Maßnahmen zum Schutz Ihrer Daten in unserem Rechenzentrum auf.

Ihr Ansprechpartner

Oliver Dirker, od@teuto.net

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